Lichen sclerosus – Der Weg beginnt oft hinter dem Symptom
Wenn Du mit mir ein kostenfreies Erstgespräch führst, weil Du überlegst, ob eine längerfristige Begleitung für Dich der richtige Weg ist, wünschst Du Dir wahrscheinlich vor allem eines: Dass der Juckreiz verschwindet. Dass die Haut endlich heilt. Dass die Schmerzen aufhören. Und oft hoffst Du auf eine natürliche Alternative zum Cortison.
Diesen Wunsch kann ich von Herzen verstehen. Wer Tag für Tag unter Brennen, Juckreiz oder Schmerzen im Genitalbereich leidet, wie so typisch bei Lichen sclerosus, sehnt sich einfach nach Erleichterung.
Gleichzeitig begegnet mir in diesen Gesprächen oft noch etwas anderes:
- eine tiefe Erschöpfung.
- Die Müdigkeit, immer wieder Cortison aufzutragen.
- Die Enttäuschung, wenn die Beschwerden trotz aller Bemühungen zurückkehren.
- Die Resignation, die entsteht, wenn man das Gefühl hat, auf der Stelle zu treten.
Und doch spüre ich bei den meisten von Euch auch etwas sehr Wertvolles: den Wunsch, endlich mehr zu verstehen.
Nicht nur die Symptome zu behandeln, sondern die Zusammenhänge zu erkennen und selbst aktiv etwas für ihren Körper tun zu können.
Genau deshalb beschränkt sich meine Begleitung nie nur auf Salben, Hormone oder Nahrungsergänzungsmittel. Ich betrachte immer den ganzen Menschen.
Denn unser Körper arbeitet nicht gegen uns. Er versucht, mit uns zu kommunizieren. Manchmal ganz leise. Und manchmal so deutlich, dass wir gar nicht mehr wegschauen können.
Und genau hier brauche ich Deinen Mut. Denn an diesem Punkt verlassen wir die reine Symptombehandlung und beginnen gemeinsam hinzuschauen. Nicht, um Schuld zu suchen. Sondern um Zusammenhänge zu verstehen. kostenfreies Erstgespräch buchen
Ganzheitlich bedeutet nicht „alles ist psychisch“
Lichen sclerosus ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung mit komplexen Ursachen. Wissenschaftlich werden unter anderem immunologische, hormonelle und genetische Einflüsse diskutiert.
In meiner Praxis betrachte ich zusätzlich auch Faktoren wie das Nervensystem, Stress, persönliche Lebenserfahrungen und familiäre Prägungen. Diese sind keine nachgewiesene Ursache für Lichen sclerosus, können aber für manche Frauen eine wichtige Rolle im Umgang mit ihrer Erkrankung spielen.
Mein Ziel ist es deshalb nicht, Schuld zu suchen, sondern den Blick auf den ganzen Menschen zu richten.
Was möchte Dein Körper Dir sagen?
Die Vulva ist einer der sensibelsten Bereiche unseres Körpers. Sie steht für Weiblichkeit,Frau sein, Intimität, Nähe und auch für gesunde Grenzen.
Aber für mich als Schoßraumhüterin ist sie auch ein Tor- ein Tor zu Deinen Gefühlen, Deinen Bedürfnissen und Wünschen.
Deshalb frage ich meine Patientinnen irgendwann im Therapieverlauf häufig nicht nur nach ihren Beschwerden, sondern auch nach ihrem Leben.
- Fällt es Dir leicht, Nein zu sagen?
- Hast Du das Gefühl, Deine eigenen Bedürfnisse ernst zu nehmen?
- Gab oder gibt es Situationen, in denen Deine persönlichen Grenzen immer wieder überschritten werden?
- Fühlst Du Dich in Deiner Partnerschaft wirklich sicher und gesehen?
Dabei geht es nicht automatisch um schwere Traumata oder sexuellen Missbrauch.
Nein, wir graben nicht stundenlang in Deiner Vergangenheit. Wir suchen auch nicht krampfhaft nach einem Trauma. Ich arbeite zwar traumasensibel, bin aber auch keine Traumatherapeutin. Wir schauen gemeinsam, ob es Themen gibt, die Dein Nervensystem bis heute beschäftigen. Und wenn nicht, dann ist das genauso in Ordnung.
Grenzverletzungen können sehr viel subtiler sein.
- Vielleicht hast Du über Jahre funktioniert, obwohl Du eigentlich erschöpft warst.
- Vielleicht hast Du immer wieder Ja gesagt, obwohl Du Nein gefühlt hast.
- Vielleicht wurdest Du im Beruf, in der Familie oder in Beziehungen regelmäßig übergangen.
- Oder Du hast Dich daran gewöhnt, Deine eigenen Bedürfnisse hintenanzustellen.
Manchmal begegnen mir auch Themen, die sich wie ein roter Faden durch mehrere Generationen ziehen. Erfahrungen unserer Eltern oder Großeltern können Familien prägen und beeinflussen, wie wir Nähe, Sicherheit oder Grenzen erleben. Ob und wie sich solche Muster auf den eigenen Körper auswirken, ist individuell und lässt sich nicht pauschal beantworten. Dennoch lohnt es sich manchmal, auch diesen Blick zuzulassen.
Du trägst keine Schuld an Deiner Erkrankung.
Und es muss auch nicht immer Deine eigene Geschichte sein, die sich zeigt.
In meiner Praxis erlebe ich immer wieder, dass sich bei manchen Frauen Muster zeigen, die weit zurückreichen. Manchmal lohnt sich der Blick auf die Familiengeschichte. Wie sind Frauen in Deiner Familie aufgewachsen? Welche Erfahrungen haben Deine Mutter, Großmutter oder Urgroßmutter gemacht? Mussten sie funktionieren? Wurden ihre Bedürfnisse übergangen? Gab es Krieg, Flucht, Gewalt oder andere existenzielle Belastungen?
Die Forschung zur Epigenetik zeigt, dass starke Belastungen Spuren hinterlassen können, die über Generationen hinweg biologisch weitergegeben werden. Wie sich solche Einflüsse im einzelnen Menschen auswirken, ist komplex und längst nicht vollständig verstanden. Dennoch kann es hilfreich sein, auch diesen Aspekt achtsam mit einzubeziehen.
Es geht dabei nicht darum, nach Schuldigen zu suchen. Sondern darum, Zusammenhänge zu erkennen.
Vielleicht trägst Du heute etwas mit Dir, das seinen Ursprung lange vor Deiner eigenen Lebensgeschichte hat.
Und genau darin liegt auch etwas Hoffnungsvolles.
Denn was erkannt wird, darf sich verändern. Du musst die Geschichte Deiner Familie nicht weitertragen. Du darfst Deinen eigenen Weg gehen und neue Erfahrungen machen, mit mehr Selbstfürsorge, klaren Grenzen und einem liebevollen Blick auf Dich selbst.
Mein eigener Weg hat Vieles für mich verändert
Glaub mir, ich verstehe Dich besser, als Du vielleicht denkst. Ich war selbst genau an diesem Punkt. Und natürlich wünsche ich mir von Herzen, dass Deine Beschwerden nachlassen.
Und ja ich wollte auch oft einfach nur, dass der Juckreiz und die ständigen Sorgen darum aufhören.
Heute weiß ich auch aus eigener Erfahrung, dass ein nachhaltiger Weg häufig mehr braucht als die richtige Creme.
Ich habe mich als Lichen sclerosus Betroffene über viele Jahre meinen eigenen Themen gestellt. Ich habe hingeschaut, auf meine Geschichte, auf alte Verletzungen, auf Beziehungsmuster und auch auf Themen, die sich durch meine Familiengeschichte ziehen.
Das war nicht immer leicht. Ganz im Gegenteil.
Es gab Zeiten, in denen ich Abstand brauchte. Zeiten, in denen ein einzelner Gedanke erst einmal wirken musste. Und immer wieder brauchte ich neue Impulse, um den nächsten Schritt gehen zu können.
Dabei hatte ich den Vorteil, auf viele therapeutische Möglichkeiten und Werkzeuge zurückgreifen zu können. Dieses Wissen hat mich getragen, aber den Weg musste ich trotzdem selbst gehen.
Rückblickend kann ich sagen: Es hat sich gelohnt.
Ich habe nicht nur meinen Körper besser kennengelernt, sondern auch mich selbst. Meine Grenzen. Meine Weiblichkeit. Meine Sexualität. Und ich habe verstanden, wie viel Kraft darin liegt, sich selbst wirklich zuzuhören.
Für mich persönlich hat dieser Weg dazu geführt, dass ich heute seit vielen Jahren beschwerdefrei bin. Das bedeutet nicht, dass jeder Mensch denselben Verlauf erleben wird oder dass es den einen richtigen Weg gibt. Jeder Körper und jede Lebensgeschichte sind einzigartig.
Aber ich möchte Dir Mut machen: Veränderung ist möglich. Oft beginnt sie genau in dem Moment, in dem wir bereit sind, nicht nur auf die Symptome zu schauen, sondern auch auf das, was unser Körper uns vielleicht schon lange erzählen möchte.
Symptome sind keine Feinde
Ich sehe Symptome nicht als Gegner.
Sie sind zunächst einmal Signale.
Sie zeigen, dass der Körper Unterstützung braucht.
Aber wenn der Körper trotz guter medizinischer Behandlung immer wieder Alarm schlägt, lohnt es sich manchmal, genauer hinzuhören.
Nicht aus Schuldgefühl.
Nicht, weil Du etwas falsch gemacht hast.
Sondern aus Neugier.
Heilung beginnt oft dort, wo wir uns selbst wieder zuhören
In meiner integrativen Lichen-sclerosus-Therapie gehören deshalb immer alle Seiten zusammen.
Natürlich kümmern wir uns um die Haut, um Entzündungen, Hormone, Darmgesundheit, Nährstoffe und das Immunsystem.
Doch genauso wichtig ist die Frage:
Wo hast Du Dich selbst vielleicht aus den Augen verloren?
Diese Frage ist manchmal herausfordernd.
Aber sie kann auch der Beginn einer tiefen Veränderung sein.
Denn echte Heilung bedeutet für mich nicht nur, dass Symptome leiser werden.
Sondern dass Du wieder in einen liebevollen Kontakt mit Dir selbst kommst, Deine Grenzen wahrnimmst und ihnen vertraust.
Genau dort beginnt häufig etwas Neues.
Vielleicht wirst Du auf diesem Weg Antworten finden. Vielleicht auch neue Fragen. Beides ist in Ordnung.
Ich wünsche mir nur eines: Dass Du aufhörst zu glauben, mit Dir sei etwas falsch.
Dein Körper kämpft nicht gegen Dich. Vielleicht versucht er schon lange, Dich wieder zu Dir selbst zurückzuführen.
Und vielleicht beginnt genau dort Dein ganz persönlicher Weg.
Wenn die Frauenthemen schwierig werden, bin ich für Dich da.
Deine Susanne Zulauf kostenfreies Erstgespräch buchen
Wenn du mir lieber erst mal ein paar Zeilen schreiben wollen, nutze diese E-Mailadresse: info@frauenheilpraxis-zulauf.de

Ich bin Susanne Zulauf, Heilpraktikerin für Frauen, Schoßraumhüterin und Entwicklerin der Integrativen Lichen sclerosus Therapie.
Seit über 21 Jahren begleite ich Frauen mit chronischen gynäkologischen Beschwerden, intimen Schamthemen und körperlich-emotionalen Belastungen. Meine Arbeit verbindet Frauenheilkunde, Naturheilkunde, moderne Energieheilkunde und traumasensibles Coaching zu einem ganzheitlichen Weg der Begleitung. Als selber Betroffene liegen mir besonders Frauen mit Lichen sclerosus besonders am Herzen, die sich endlich verstanden, ernst genommen und nicht mehr allein fühlen möchten.
Wenn die Frauenthemen schwierig werden, bin ich für Dich da ❣️
Wenn Du mehr über mich und meine Arbeit erfahren möchtest, kannst Du hier weiterlesen.

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