Lichen sclerosus von A-Z: A wie Autoimmun

Lichen sclerosus von A–Z

A wie Autoimmun und was das wirklich bedeutet

Craurosis vulvae, Vulvadystrophie. Ja wirklich komplizierte Begriffe für eine chronisch-entzündliche Erkrankung im Genitalbereich.
In der westlichen Medizin wird Lichen sclerosus den Autoimmunerkrankungen zugeordnet. So oder ähnlich wird es meist erklärt, wenn Du Deine Diagnose erhältst, meist nach Blickdiagnose oder Biopsie .

Und dann sitzt Du da.
Mit vielen Fragezeichen.
Und oft mit dem Gefühl: „Okay … und jetzt?“ Was ist Lichen sclerosus?

Ich nenne es gern einfach Lichen.
Nicht, weil es harmlos wäre, was jede Betroffene besser weiß.
Sondern weil Sprache etwas mit uns macht. Und ein bisschen weniger Drama manchmal hilft, wieder Luft zu holen.


„Das ist autoimmun – damit müssen Sie leben“

Diesen Satz höre ich leider viel zu oft aus Erzählungen meiner Patientinnen.
Unheilbar. Chronisch. Cortisonbehandlung ist Pflichtprogramm. Regelmäßige Kontrollen. Punkt.

Viele Frauen fühlen sich nach der Diagnose allein gelassen, verunsichert oder regelrecht überrollt.
Gerade dann, wenn Lichen sclerosus nicht die erste Autoimmunerkrankung im Leben ist.

Denn:
Lichen kommt selten allein.


Wenn der Körper schon lange Signale sendet

Viele von Euch bereichten bei den ausführlichen Anamnesen von anderen Autoimmunerkrankungen, zum Beispiel:

  • Hashimoto oder Morbus Basedow

  • Asthma oder chronische Darmentzündungen

  • Endometriose

  • Psoriasis, Neurodermitis

Ich weiß das, ihr habt oft schon einen langen Weg hinter euch.
ihr kennt  verschiedenste Arztzimmer, Therapieversuche, Enttäuschungen und gleichzeitig haben viele von euch etwas sehr Wertvolles entwickelt:

  •  Körperwahrnehmung
  •  Feingefühl für Trigger
  •  Erfahrung mit Selbstfürsorge

das ist schon viel wert.


Autoimmun heißt nicht: Du bist dem völlig ausgeliefert

An dieser Stelle möchte ich oft am liebsten aufspringen und Euch liebevoll wachrütteln.
Nicht, weil Ihr „falsch“ denkt – sondern weil ich so gut verstehe, wie schnell dieses Gefühl entsteht:

„Es ist halt autoimmun.
Da kann man nichts machen.
Das bleibt jetzt so.“

Dieser stille Resignation begegne ich immer wieder in meiner Praxis genauso wie in meiner Lichen-sclerosus-Facebook-Gruppe.
Und sie tut mir im Herzen weh, weil sie Euch klein macht.

Ja, wir kennen die exakten Ursachen von Autoimmunerkrankungen medizinisch noch nicht vollständig.
Aber: Das bedeutet nicht, dass es keine Ansatzpunkte gibt.

Es gibt sie. Punkt.

Genau darauf baut meine gesamte Arbeit auf. Und insbesondere die Integrativen Lichen sclerosus Therapie, die ich Stück für Stück entwickelt habe.


Wo Du Einfluss nehmen kannst:

Viele Frauen erleben ganz konkret, dass Faktoren wie

  • anhaltender Stress

  • hormonelle Umbrüche

  • Darmthemen

  • die richtige (oder falsche) Hautpflege

  • emotionale Belastungen

einen spürbaren Einfluss auf die Lichen Symptome, Schübe und den Verlauf haben.

Und genau hier setzt ich mit Euch an.
Es gibt keine Patentrezepte,  aber echte Möglichkeiten, den eigenen Körper zu unterstützen und wieder mehr Selbstwirksamkeit zu erleben.

Autoimmun heißt nicht: ausgeliefert sein und zu resignieren.
Autoimmun heißt: Dein Körper kommuniziert und wir dürfen lernen, wieder zuzuhören.


Meine Arbeit: Ursachen finden statt nur Symptome verwalten

Ich begebe mich mit jeder Frau individuell auf Spurensuche und glaube mir da bin ich manchmal tatsächlich wie ein Trüffelschwein.

Mit Erfahrung, Intuition, Diagnostik und einem integrativen Blick auf Körper, Haut, Nervensystem und Seele.

Ja, es braucht Geduld, Zeit und auch Geld. Da brauchen wir gar nicht drum herum reden.
Ja, es ist manchmal ein Weg mit Schleifen.
Aber aus meiner langjährigen Praxis weiß ich: Es lohnt sich es anzugehen.


Lebensqualität duldet keinen Aufschub

Du musst diesen Weg nicht allein gehen.
Lichen sclerosus ist mehr als eine Diagnose – und Du bist mehr als Deine Symptome.

Wenn die Frauenthemen schwierig werden, bin ich für Sie da.

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